Wissen schafft Wert

 

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft fördert die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Konkret geschieht dies in eigens eingerichteten Forschungseinheiten mit fixen Laufzeiten, in denen anwendungsorientierte Grundlagenforschung betrieben wird: Christian Doppler Labors an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Josef Ressel Zentren an Fachhochschulen.

 

Unter der Leitung von hoch qualifizierten WissenschafterInnen arbeiten Forschungsgruppen in engem Kontakt zu den Unternehmenspartnern an innovativen Antworten auf unternehmerische Forschungsfragen.



Für die Einrichtung eines CD-Labors oder JR-Zentrums müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: einerseits der konkrete Bedarf eines Unternehmens an Wissen und Know-how aus der anwendungs-orientierten Grundlagenforschung und andererseits die Bereitschaft einer Wissenschafterin oder eines Wissenschafters, sich diesem unternehmerischen Bedarf langfristig zu öffnen.

 

Sind beide Voraussetzungen gegeben, können die Partner gemeinsam ein auf mehrere Jahre angelegtes Forschungsprogramm entwickeln, das einem hohen wissenschaftlichen Anspruch gerecht werden muss. Anträge zur Einrichtung eines CD-Labors oder JR-Zentrums können von WissenschafterInnen jederzeit im Generalsekretariat der Christian Doppler Forschungsgesellschaft eingereicht werden. Beide Fördermodelle sind thematisch offen.

 

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft bildet seit vielen Jahren einen wichtigen und erfolgreichen Bestandteil der österreichischen Forschungslandschaft. Für das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort zählen die Fördermodelle der CDG zu den wichtigsten Instrumenten zur Forschungsförderung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft.


Fördermodelle

 

Labor- und Zentrensuche

Alle Forschungseinheiten im Detail finden Sie mit der Labor- und Zentrensuche.

Antragstellung

Informationen über die Antragstellung für CD-Labors und JR-Zentren

15.01.2019

Bessere Halbleiterchips: Neues CD-Labor an TU Wien eröffnet

An der Technischen Universität Wien ist am 15.01.2019 das Christian Doppler Labor für Einzeldefektspektroskopie in Halbleiterbauelementen eröffnet worden. Thema sind moderne Halbleitertransistoren und deren Lebensdauer und Leistungsfähigkeit. Erforscht werden elektrisch aktive Defekte in der atomaren Struktur der Bauteile - und deren Auswirkungen. 

 

Informationen zum CD-Labor für Einzeldefektspektroskopie in Halbleiterbauelementen

 

Pressemeldung der Technischen Universität Wien

Direkte Fabrikation von 3D Nanosonden

Im Nanometerbereich sind komplexe, freistehende 3D Architekturen mit definierten Geometrien und verunreinigungsfreien Materialeigenschaften schwer produzierbar.
Dieses CD-Labor erforscht eine neuartige 3D-Nanoprinting Technologie für 3D Nanosonden.

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Leitung: Ass.Prof. Priv.Doz. DI Dr. Harald Plank

Technische Universität Graz

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Mehrskalenmodellierung mehrphasiger Prozesse

In sogenannten Mehrphasenprozessen interagieren mehrere getrennte Phasen - Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe –z.B. durch Reaktionen miteinander. Die genauen Vorgänge in solchen Reaktoren sollen nun berechenbar und somit designbar gemacht werden.

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Leitung: Priv.Doz. Mag. DI Dr. Simon Schneiderbauer

Universität Linz

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