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Wenige Minuten rechnen statt mehrere Wochen warten

06/26: Neues CD-Labor an der Johannes Kepler Universität Linz

Ob hinsichtlich Stahlerzeugung, Pulvermetallurgie oder diverser chemischer Reaktoren: Komplexe chemische Prozesse spielen in vielen industriellen Bereichen große Rollen und sollten daher möglichst gut verstanden und vorhergesagt werden können. Thomas Lichtenegger vom neuen CD-Labor für Datengestützte Simulationen komplexer Strömungen an der Johannes Kepler Universität Linz erforscht daher, unterstützt von den Unternehmenspartnern PLANSEE SE, Primetals Technologies Austria GmbH, voestalpine Stahl GmbH und EMMI AI GmbH, die Nutzung sogenannter “digitaler Zwillinge” zur daten- und KI-gestützten Simulation ebendieser Prozesse.

Besagte “Zwillinge” sind numerische Abbilder realer Industrieanlagen und sollen, von Sensordaten zum Zustand der physischen Anlage gespeist, deren zukünftigen Zustand voraussagen - und zwar echtzeitfähig statt zeitaufwändig wie klassische Simulationen: “Wenige Minuten rechnen statt mehrere Wochen warten”, wie es Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer (BMWET) auf den Punkt bringt. Diese Grundlagenforschung wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass Industrieprozesse künftig besser gesteuert, konzipiert und optimiert werden können werden, was sowohl zur ökonomischen Effizienz als auch ökologischen Nachhaltigkeit (Dekarbonisierung, “grüner Stahl”) beitragen wird, wovon alle Seiten profitieren.

CD-Labor für Data-assisted simulations of complex flows

Leitung

Priv.Doz. DI Dr. Thomas Lichtenegger

Universität Linz

Laufzeit

01.01.2026 - 31.12.2032

Unternehmenspartner

PLANSEE SE , Primetals Technologies Austria GmbH , voestalpine Stahl GmbH , EMMI AI GmbH

CD-Labor für Datengestützte Simulationen komplexer Strömungen

Leitung

Priv.Doz. DI Dr. Thomas Lichtenegger

Universität Linz

Laufzeit

01.01.2026 - 31.12.2032

Unternehmenspartner

PLANSEE SE , Primetals Technologies Austria GmbH , voestalpine Stahl GmbH , EMMI AI GmbH