Über uns

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) gilt in Österreich als Wegbereiterin für erfolgreiche Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die von der CDG geförderte Form der Kooperation sieht in der Praxis meist so aus: Eine Forschungsgruppe erarbeitet Grundlagenwissen, das beim Unternehmenspartner in die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren fließt. Dabei erfolgt ein reger Wissens-, Erfahrungs- und Fragenaustausch zwischen den Partnern.

 

CD-Labors öffnen den Kooperationspartnern das Tor zu gemeinsamer anwendungsorientierter Grundlagenforschung mit beiderseitigem Nutzen für Unternehmen und Wissenschaft. Mit den JR-Zentren fördert die CDG seit 2012 auch an Fachhochschulen die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft.

 

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft

  • fördert anwendungsorientierte Grundlagenforschung,
  • ermöglicht Unternehmen einen effektiven Zugang zu neuem Wissen und
  • agiert an der Schnittstelle von Wirtschaft und Wissenschaft.

Die Charakteristika von CD-Labors und JR-Zentren

Die CDG verwirklicht ihre Zielsetzung in CD-Labors und JR-Zentren.

 

Wesentliche Merkmale von CD-Labors

 

Wesentliche Merkmale von JR-Zentren

Die Positionierung in der österreichischen Innovationslandschaft

Die CDG fördert anwendungsorientierte Grundlagenforschung in CD-Labors und JR-Zentren. Die Förderung der reinen Grundlagenforschung erfolgt in Österreich durch den Wissenschaftsfonds (FWF), die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) unterstützt vor allem Forschung von Unternehmen. Mit den CD-Labors und JR-Zentren ist die CDG genau an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft, von Grundlagenforschung und wirtschaftsnaher Forschung angesiedelt.

Eine gelungene Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft

Eine Vielzahl renommierter Unternehmenspartner, die stetig steigende Anzahl an CD-Labors sowie die Übertragung des neuen Aufgabengebiets JR-Zentren im Jahr 2012 belegen den Erfolg der CDG.

 

Drei Prinzipien unterstützen diesen Erfolg:

Das erste Prinzip ist die thematische Offenheit. Das Forschungsprogramm eines CD-Labors oder eines JR-Zentrums basiert auf einer Fragestellung eines Unternehmens und wird von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam bearbeitet. Dabei sind alle Themen, zu denen Unternehmen einen Forschungsbedarf haben, wichtig und zulässig (Bottom-up-Orientierung).

 

Das zweite Prinzip ist die Flexibilität. Diese gilt sowohl für die Forschungseinheiten als auch für die CDG selbst. Die Forschungseinheiten können dank dieser Flexibilität über ihre gesamte Laufzeit hinweg auf neue Entwicklungen reagieren, neue Module einrichten, neue Unternehmenspartner einbinden sowie das Budget anpassen – die CD-Labors und JR-Zentren „atmen“. Die CDG selbst garantiert ihre Flexibilität durch die direkte Einbindung von Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern in ihre laufenden Prozesse und die Strategieentwicklung. So kann sie rasch auf den steten Wandel in Forschung und Innovation reagieren und ihre Fördermodelle zukunftsweisend weiterentwickeln.

 

Das dritte Prinzip ist die Einbettung der Forschungseinheiten: CD-Labors und JR-Zentren haben keine eigene Rechtspersönlichkeit, sondern sind in die Universität, Fachhochschule oder Forschungseinrichtung eingebettet. Auf diese Weise arbeiten sie in einem optimalen wissenschaftlichen Umfeld, und die begrenzte Laufzeit kann einfach umgesetzt werden.

 

Die CDG engagiert sich seit vielen Jahren für die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse als Grundlage für die Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren.

Drei Prinzipien unterstützen den Erfolg der Fördermodelle der CDG: die thematische Offenheit, die Flexibilität und die Einbettung an den Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen.