Zahlen, Daten, Fakten zum CD-Modell

Die CDG besteht seit dem Jahr 1988. Damals wurde sie unter dem Namen Christian Doppler Gesellschaft als Konzerninstrument der Österreichischen Industrieholding AG (ÖIAG) eingerichtet. Ihr Ziel war die Einrichtung von Forschungseinheiten, die auf hohem Niveau Grundlagenforschung betreiben sollten. Die gewählten Themengebiete sollten für die Unternehmen des Konzerns mittel- bis langfristig von Nutzen sein. Die Finanzierung erfolgte durch die Konzernleitung.

 

Die 1993 durchgeführte Umgestaltung der ÖIAG vom Industriekonzern zu einer Beteiligungs- und Privatisierungsagentur bedingte auch eine Reform der CDG. Sie sollte allen österreichischen Unternehmen offen stehen und konkrete Fragestellungen der Wirtschaft auf hohem Niveau bearbeiten. Im Jahr 1995 wurde eine neue Finanzierungsgrundlage geschaffen und der Verein strukturell neu organisiert. Gleichzeitig erfolgte die Übernahme in die Zuständigkeit des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten. Seither ist die CDG ein Modell, das die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der anwendungsorientierten Grundlagenforschung unterstützt und von Unternehmen und der öffentlichen Hand gemeinsam finanziert wird.

 

Seit der Gründung der CDG steigt die Zahl der CD-Labors und auch der beteiligten Unternehmenspartner stetig. Im Jahr 2012 bekam die CDG mit der Abwicklung der JR-Zentren an Fachhochschulen ein zusätzliches Aufgabengebiet.

 

 

Entwicklung der Christian Doppler Forschungsgesellschaft

 

145 Unternehmen aus dem In- und Ausland engagieren sich im Jahr 2015 in 73 CD-Labors und 7 JR-Zentren. Rund ein Viertel der Unternehmen sind KMU.

 

 

 

Struktur der Unternehmenspartner nach Unternehmensgröße und Herkunft 2012

 

 

Aktuelle statistische Daten zu den CD-Labors

2015 sind 73 CD-Labors mit insgesamt rund 820 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aktiv.

Universitäten/Forschungseinrichtungen

69 CD-Labors sind an 17 österreichischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen angesiedelt. Darüber hinausgehend gibt es 4 internationale CD-Labors.

 

 

 

CD-Labors nach Universitäten/Forschungseinrichtungen 2014

 

 

 

Budgetgröße CD-Labors

Den CD-Labors steht ein Budget zwischen EUR 110.000 und EUR 700.000 pro Jahr zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung als öffentliche Fördergeber sowie durch die Unternehmen als Kooperationspartner.

 

 

Aktuelle statistische Daten zur CDG

In den CD-Labors realisiert sich die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Kompakte Forschungsgruppen mit durchschnittlich 5-15 MitarbeiterInnen kooperieren mit bis zu 7 Unternehmenspartnern.

 

 

 

Unternehmenspartner & Personalgröße

 

 

 

 

Thematische Cluster

Die CD-Labors können unterschiedlichen thematischen Clustern zugeordnet werden und beschäftigen im Jahr 2015 rund 660 wissenschaftliche MitarbeiterInnen.

 

 

 

Wissenschaftlicher Nachwuchs in den CD-Labors nach Thematischen Clustern 2015

 

 

 

Wissenschaftlicher Output der CD-Labors 2012

Der wissenschaftliche Output der CD-Labors manifestiert sich in wissenschaftlichen Publikationen, Vorträgen sowie Patenten: Im Jahr 2015 werden 461 Publikationen (davon 348 Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften mit Peer Review), 1.138 Präsentationen bei Konferenzen (davon 192 Publikationen mit Peer Review und 231 eingeladene Vorträge) sowie 11 erteilte Patente verzeichnet.

 

 

Aktuelle statistische Daten zu den JR-Zentren

2015 sind 7 Josef Ressel Zentren an folgenden Fachhochschulen aktiv: Fachhochschule Kärnten - gemeinnützige Privatstiftung, Fachhochschule Salzburg GmbH, Fachhochschule St. Pölten GmbH, Fachhochschule Technikum Wien, Fachhochschule Vorarlberg GmbH, FH Oberösterreich Forschungs- und Entwicklungs GmbH.

 

In diesen 7 JR-Zentren sind 2015 insgesamt rund 80 MitarbeiterInnen aktiv.

 

Den JR-Zentren steht ein Budget zwischen EUR 80.000 und EUR 400.000 pro Jahr zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft als öffentlichen Fördergeber und durch die Unternehmen als Kooperationspartner.

 

In den JR-Zentren realisiert sich die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Kompakte Forschungsgruppen mit durchschnittlich 10 MitarbeiterInnen kooperieren mit bis zu 6 Unternehmenspartnern.

 

Die JR-Zentren können den thematischen Clustern Mathematik, Informatik, Elektronik sowie Nichtmetallische Werkstoffe zugeordnet werden und beschäftigen im Jahr 2015 rund 60 wissenschaftliche MitarbeiterInnen.

 

 

Ein Blick in die Zukunft

  • Die anhaltende Nachfrage seitens der Wirtschaft und der Wissenschaft erlaubt die Einrichtung von jährlich etwa 10 bis 12 CD-Labors und etwa 3 JR-Zentren.
  • Die internationalen Aktivitäten der CDG werden im Interesse des österreichischen Forschungs- und Wirtschaftsstandortes weiter forciert.
  • Der Frauenanteil an Labor- und ZentrumsleiterInnen wird weiter erhöht, um das wissenschaftliche Potenzial voll auszuschöpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft ist seit 1988 aktiv, und jedes Jahr tragen ihre
Forschungseinheiten zu zahlreichen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Erfolgen bei.