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2015

80 Ergebnis(se) am 19.08.2019

CD-Labor für Software Engineering Integration für flexible Automatisierungssysteme

Anhand industrieller Aufgabenstellungen wird an der Optimierung von Entwicklungsumgebungen für moderne industrielle Automatisierungssysteme gearbeitet. Dazu forschen InformatikerInnen und ElektrotechnikerInnen fachbereichsübergreifend an der Verbesserung von technischen und semantischen Integrationen von Software-Werkzeugen und Datenmodellen.

Die Umsetzung komplexer industrieller Automatisierungslösungen, wie sie für Produktionsanlagen oder Kraftwerke realisiert werden, erfordert enge Zusammenarbeit von IngenieurInnen unterschiedlicher Fachbereiche (Domänen). Zu diesen Domänen zählen insbesondere die Prozesstechnik, die Mechanik, die Elektrik sowie die Steuerungs- und Prozessleitsystemprogrammierung. Die Arbeit in diesen Domänen wird durch spezialisierte Software-Werkzeuge unterstützt, die oftmals unterschiedlich, d. h. nicht systematisch integriert sind. Diese Unterschiede beschränken in derart heterogenen Entwicklungsumgebungen die Produktivität des Engineerings maßgeblich.

Durch Verteilung der Daten auf unterschiedlichen Software-Werkzeugen wird der Engineering-Prozess oft nur unzureichend sichtbar, analysierbar, automatisierbar und verbesserbar. Dadurch ist es für ManagerInnen und DomänenexpertInnen eines Projekts schwer, den aktuellen Projektfortschritt oder die konkreten Risikosymptome festzustellen bzw. sinnvolle Verbesserungen vorzuschlagen.

Dieser Problemstellung wird durch einen Lösungsansatz begegnet, der auf den Ebenen „Werkzeuge“, „Projekte“ und „Prozesse“ wirkt. Auf der Ebene „Werkzeug“ erlaubt dazu die Plattform „Automation Service Bus“ die technische Integration der unterschiedlichen Software-Werkzeuge. Darauf aufbauend wird für die Projektebene die semantische Integration von Datenmodellen ermöglicht. Damit können domänenübergreifende Konzepte wie Signale, Geräte, Funktionen und Alarme realisiert werden. Weiterhin werden auch zusätzliche Komponenten wie das sogenannte Engineering Cockpit ermöglicht, die erhöhte Sichtbarkeit, Automatisierung und Verbesserung auf der Ebene des gesamten Engineering-Prozesses bringen werden.

Insgesamt wird damit ein Beitrag zur harmonisierten Abstimmung verschiedener Software-Werkzeuge und Datenmodelle für die Entwicklung komplexer Automatisierungssysteme geschaffen.

Leitung

ao.Univ.Prof. DI Mag. Dr. Stefan Biffl

Technische Universität Wien

Institut für Softwaretechnik und interaktive Systeme

Taubstummengasse 11

1040 Wien

Details

Laufzeit: 01.01.2010 - 31.12.2016

Unternehmenspartner:

CertiCon a.s., logi.cals GmbH, LieberLieber Software GmbH

Thematischer Cluster:

Mathematik, Informatik, Elektronik

cdl.ifs.tuwien.ac.at