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2015

80 Ergebnis(se) am 19.08.2019

CD-Labor für Funktechnologien für nachhaltige Mobilität

Die Beantwortung grundlegender Fragen zur drahtlosen Kommunikation von intelligenten Transportsystemen und Telematikanwendungen im Verkehr steht im Zentrum der Forschungsarbeit.

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf drei Arten der Kommunikation. Einen Schwerpunkt bildet die Mobilkommunikation mit Neuerungen in der Netztechnologie. Weiters interessiert kurzreichweitige Kommunikation hinsichtlich einer Weiterentwicklung der Technologie drahtloser Sensornetze. Schließlich stellt die Kommunikation zwischen Fahrzeugen den dritten Hauptpunkt der Forschungen dar. Im Rahmen der Untersuchungen liegt das zentrale Interesse auf verschiedenen Aspekten der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Konnektivität der Funktechnologien.

Zukunftsweisende Fortschritte sollen im Bereich der Mobilfunkkommunikation hervorgebracht werden. Dabei geht es um die Entwicklung einer vierten Generation von Handynetzen. Tatsächlich kommt es heute oft zu Störungen, wenn ein mobiles Endgerät mit mehreren Basisstationen und Antennen in Verbindung steht. Auf Basis der angestellten Forschungstätigkeiten wird hohe Koordination simultaner Funkverbindungen zukünftig die sogenannte spektrale Effizienz verbessern. Gleichzeitig wird auch der Datendurchsatz für Verfahren, die sich mehrerer Antennen bedienen, optimiert. Einen wichtigen Schritt stellt dabei auch die Evaluation des Störleistungsmanagements für Mehrfachzugriffsverfahren (OFDMA) dar, die Hochgeschwindigkeits-Datenströme für die Übertragung mit niedrigerer Geschwindigkeit teilen. Dies wird für NutzerInnen in geringeren Störungen und höheren Datenraten, für BetreiberInnen in gesteigerter Netzkapazität resultieren.

Das Ziel der Forschungsarbeit ist die Entwicklung neuartiger Systeme für diese Arten der Kommunikation. Schlüsselindikationen sind die Fähigkeiten, bei der Datenübermittlung einer exakten zeitlichen Koordination gerecht zu werden, Zuverlässigkeit und Flächendeckung, die mittels des Einsatzes mehrerer Sende- und Empfangsantennen erreicht werden.

Spezielles Interesse besteht auch an einer Weiterentwicklung der Technologie drahtloser Sensornetze. Diese fußt auf einer Verbindung der Funkerkennung (Radio Frequency Identification – RFID) mit moderner Sensorik. Hoch entwickelte Übertragungsverfahren werden hier entstehen, die sich für Transponder mit niedrigem Leistungsbedarf eignen, etwa im Bereich der Logistik. Dabei ist insbesondere die Leistungseffizienz von enormer Wichtigkeit. Für das industrielle Umfeld soll die Übertragungsrobustheit deutlich gesteigert werden.

Einen weiteren Aspekt der Forschungstätigkeiten stellt die Entwicklung von zuverlässigen und echtzeitfähigen Funktechnologien für sicherheitsrelevante Anwendungen dar. Im Fokus stehen hier Anwendungen, in denen ein Systemversagen zu Gefährdungen führen kann. So sollen die technologischen Voraussetzungen einen Datenaustausch zwischen Fahrzeugen einerseits und zwischen Fahrzeugen und einer Verkehrsleitzentrale andererseits erlauben.

Insgesamt wird die Forschung über die Funktechnologien zu nachhaltiger Mobilität beitragen.

Leitung

Univ.Prof. DI Dr.-Ing. Christoph Mecklenbräuker

Technische Universität Wien

Institut für Nachrichtentechnik und Hochfrequenztechnik

Gußhausstraße 25/389

1040 Wien

Details

Laufzeit: 01.07.2009 - 30.06.2016
Auslaufphase: 01.07.2016 - 30.09.2016

Unternehmenspartner:

Kapsch TrafficCom AG, Infineon Technologies Austria AG, A1 Telekom Austria AG, KATHREIN Mobilcom Austria GmbH, NXP Semiconductors Austria GmbH, PIDSO - Propagation Ideas & Solutions GmbH, BMW Forschung und Technik GmbH

Thematischer Cluster:

Mathematik, Informatik, Elektronik

www.nt.tuwien.ac.at/wtsm