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Datenstand vom: 14.06.2017
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CD-Labor für Effiziente intermodale Transportsteuerung

Im Intermodalen Verkehr hat man die Wahl zwischen verschiedenen Verkehrsträgern, um ans Ziel zu kommen. Dieses Labor will die Wahl erleichtern: Welche Kombination von Verkehrsmitteln ist optimal, wie können Aufträge gebündelt und Leerfahrten vermieden werden, welche Pufferzeiten sind nötig, …

Um Personen oder Fracht von einem Ort zum anderen zu bringen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten und Kombinationen von Verkehrsmitteln, zum Beispiel LKW, Bahn und Schiff, oder – im Personenverkehr – Fußwege, PKW und Öffentlicher Verkehr. Die Entscheidung für eine bestimmte Transportlösung muss aufgrund sehr komplexer und teilweise unvollständiger Daten erfolgen. Dabei müssen auch unterschiedliche Zielsetzungen berücksichtigt werden: Neben Wirtschaftlichkeit können zum Beispiel auch Kundenorientierung oder ökologische Ziele angestrebt werden.
In diesem Labor wird an Systemen gearbeitet, die Logistik-unternehmen bei dieser Entscheidung unterstützen: Ziel sind Lösungsverfahren, die EntscheidungsträgerInnen in solchen Situationen effiziente Lösungen aufzeigen, aus denen dann die beste Kompromisslösung ausgewählt werden kann.
Da es sich um sehr komplexe Probleme handelt, können die Lösungen nur näherungsweise berechnet werden (Heuristik). Das Labor arbeitet daher mit Methoden der Informatik: Programmieren, rechnen, Algorithmen finden, geeignete Codes entwickeln etc.

Konkret wird auch an folgenden Fragestellungen gearbeitet:
- Lösungsansätze für neue und ökologisch sinnvolle Mobilitätskonzepte (zB Carpooling).
- Untersuchung der Auswirkungen, die unsichere Daten haben können: Bei welchen Daten lohnt sich die Investition in bessere Informationen?
- Welche Auswirkungen hat die zunehmende Flexibilität von Personen und Frachtempfängern auf die Lösungsqualität?
- Wie können unvorhergesehene Ereignisse (defekte Transportmittel) in der Planung berücksichtigt werden?

Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten können grundsätzlich für alle Transportprobleme angewendet werden. Konkrete Beispiel sind Car Pooling Plattformen, Ländliche Mobilität (Taxiplattformen), Transport von Stahlcoils (aufgerollten Stahlbändern), Transportmittelsplit beim Holztransport oder Cross Docking Konzepte.

Leitung

Univ.Prof. Dr. Karl F. Dörner

Universität Wien

Institut für Betriebswirtschaftslehre

Oskar-Morgenstern-Platz 1

1090 Wien

T: +43 1 4277-38113

karl.doerner(at)univie.ac.at

Details

Laufzeit: 01.02.2013 - 31.01.2020

Unternehmenspartner:

Industrie-Logistik-Linz GmbH , WIENER LINIEN GmbH & Co KG

Thematischer Cluster:

Mathematik, Informatik, Elektronik