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Datenstand vom: 11.12.2017
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CD-Labor für Forschung an biologischen Proben und Biobanktechnologien

Im Fokus stehen innovative Analysen von biologischem Probenmaterial, die zur Charakterisierung und effektiven Sammlung solcher Proben in sogenannten Biobanken beitragen werden. Indikatoren für bestimmte Krankheiten (Biomarker), die zur Optimierung von personalisierten Therapien beitragen, bilden dabei einen Schwerpunkt.

Zellen, Gewebe und Körperflüssigkeiten enthalten Informationen über genetische und nicht genetische Ursachen von Erkrankungen sowie über Faktoren, die den Verlauf von Erkrankungen beeinflussen. Um diese Informationen zu erschließen, werden hier die Möglichkeiten modernster Technologien zur DNA-Sequenzierung in den Dienst der molekularen Pathologie gestellt. Doch nicht alle Informationen stehen in den Genen. Daher werden gleichzeitig auch Technologien erforscht, die zu einer detaillierten Charakterisierung des gesamten Stoffwechsels (Metabolom) einer Zelle bzw. eines Gewebes beitragen.

Spezielles Interesse gilt der Entwicklung und Testung von neuen Technologien zur Sammlung und Konservierung von biologischem Probenmaterial. Diese sollen insbesondere eine Untersuchung des Metaboloms mittels Nuclear Magnetic Resonance-Spectroscopy (NMR) oder auch die Analyse der Gesamtheit des Genoms einer Probe (Metagenomstudie) zulassen.

Ebenso wird die Stabilisierung von biologischen Proben weiterentwickelt. So sollen Proben zukünftig mit mehreren verschiedenen Methoden analysiert werden können, ohne dass weitere Probenbearbeitungen notwendig werden. Eine eigens entwickelte Methode, die PAXgene Fixierung, wird dabei zukunftsweisende Möglichkeiten eröffnen.

Ein weiterer Schwerpunkt des speziellen Interesses ist die Etablierung eines robusten und einfachen präanalytischen Arbeitsprozesses, der die sichere Analyse von Mittel- bis Hochrisikopathogenen in Geweben erlaubt.

Insgesamt dient die Tätigkeit dem Ziel, neue Biomarker für die personalisierte Medizin zu nutzen. Denn die Personalisierung von Therapien – also deren Abstimmung auf die individuellen physiologischen und genetischen Voraussetzungen einzelner PatientInnen – bietet zahlreiche Möglichkeiten für immer effektivere Behandlungsformen. Der Schlüssel für eine solche Personalisierung medizinischer Therapien liegt dabei oftmals in biologischen Proben verborgen. Tatsächlich hat sich in der Vergangenheit der effiziente Zugang zu hochwertigen biologischen Proben als einer der limitierenden Faktoren in den meisten Bereichen der akademischen und industriellen biomedizinischen Forschung erwiesen. Die hier durchgeführte Tätigkeit wird einen wichtigen Beitrag zur Beseitigung dieser Limitierung leisten.

Leitung

Univ.Prof. Dr. Kurt Zatloukal

Medizinische Universität Graz

Institut für Pathologie

Auenbruggerplatz 25/1

8036 Graz

T: +43 316 380-4404

kurt.zatloukal(at)medunigraz.at

Details

Laufzeit: 01.12.2010 - 30.11.2017

Unternehmenspartner:

QIAGEN GmbH

Thematischer Cluster:

Medicine

http://www.medunigraz.at/forschungseinrichtungen?pageName=301&newsId=15132&search=cd+labor