CDG-Präsident Martin Gerzabek (Begrüßung und Fazit) und Wissenschaftsjournalist Martin Kugler (Moderation) präsentieren am 5. November 2026 wieder einen CDG-Zukunftstalk.
Die Diskussionsrunde ist wie gewohnt hochkarätig besetzt und setzt sich diesmal aus folgenden Expert*innen zusammen:
Eva-Maria Kern
Präsidentin der Universität der Bundeswehr München
Christian Resch
Geschäftsführer des Disaster Competence Network Austria und Oberst des höheren militärtechnischen Dienstes im Bundesministerium für Landesverteidigung, Abteilung Wissenschaft, Forschung und Entwicklung
Stephan Michael Weiss
Professor an der Universität Klagenfurt und Leiter des CDG-geförderten T.S2S-Projekts „KI-unterstützte objektbasierte Navigation zur Inspektion kritischer Infrastrukturen“
Alfred Einfalt
Principal Key Expert bei Siemens, Mitgliedsunternehmen der CDG
Markus Gerschberger
FH OÖ, Leiter des 2023 ausgelaufenen JR-Zentrums für Echtzeitvisualisierung von Wertschöpfungsnetzwerken und Vizedirektor des Austrian Supply Chain Intelligence Institute ASCII
Der immer bessere Umgang mit Naturkatastrophen gehört zu den großen Erfolgen der Wissenschaft. Die Zahl der Todesopfer durch Naturkatastrophen ist seit den 1930er-Jahren gesunken – und das, obwohl die Weltbevölkerung stark gewachsen ist (Hans Rosling, Factfulness, 2016). Zwar verändern die Folgen des Klimawandels diese Entwicklung bereits, doch insgesamt ist unsere Fähigkeit gestiegen, die Auswirkungen von Katastrophen zu begrenzen. Dazu tragen vor allem Frühwarnsysteme, gut organisierte Rettungsketten und internationale Zusammenarbeit bei. Und nicht zuletzt spielt die Wissenschaft eine entscheidende Rolle: Sie entwickelt ständig neue Methoden, um Menschen besser zu schützen und Leben zu retten.
Gleichzeitig nehmen die Risiken nicht ab. Multiple oder hybride Krisenszenarien rücken ebenso in den Fokus wie die zunehmende Abhängigkeit kritischer Infrastrukturen voneinander. Welche Antworten hat die Forschung auf diese Herausforderungen? Gibt es echte Gamechanger? Wie rettet Forschung Leben?
Nach der Diskussion folgt ein kulinarischer Ausklang um 19:30.