"Es ist nur so lange unmöglich, bis es jemand schafft"

04/26: Laborleiterin Eva Gerold erhielt drei Preise im vergangenen März: Wir nutzen die Gelegenheit für ein Kurzinterview.

CDG: Herzlichen Glückwunsch zu Ihren jüngsten Erfolgen! Könnten Sie unseren Leser*innen ganz knapp erklären, woran Sie im CD-Labor forschen?
Gerold: Vielen Dank! Im CD-Labor arbeiten wir daran, Batterierecycling grundlegend neu zu denken. Im Zentrum stehen ressourcenschonende Prozesse, die auch mit komplexen und verunreinigten Schwarzmassen umgehen können. Ziel ist es, robuste, flexible und nachhaltige Lösungen für zukünftige Materialkreisläufe zu entwickeln und so die Kreislaufwirtschaft zu stärken.

CDG: Gibt es etwas, das Sie jungen Wissenschaftler*innen mitteilen möchten, die noch ganz am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen?
Gerold: Es ist nur so lange unmöglich, bis es jemand schafft. Entscheidend ist, an gute Ideen zu glauben, kritisch zu denken und Ausdauer zu zeigen. Rückschläge gehören dazu. Wichtig ist, neugierig zu bleiben, Chancen aktiv zu suchen und den eigenen Weg mit Überzeugung zu verfolgen.

CDG: Was schätzen Sie besonders am Fördermodell der CD-Labors?
Gerold: Besonders schätze ich die Verbindung von Grundlagen- und angewandter Forschung. Die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern ermöglicht praxisnahe Lösungen, während gleichzeitig wissenschaftliche Tiefe gewährleistet ist. Die langfristige Perspektive schafft zudem Raum für nachhaltigen Aufbau und fördert den intensiven Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Industrie.

CD-Labor für Fortschrittliches Recycling von Lithium-Ionen-Batterien

Leitung

Ass.Prof. DI Dr. Eva Gerold

Montanuniversität Leoben

Laufzeit

01.10.2025 - 30.09.2032

Unternehmenspartner

Aurubis AG

Christian Doppler Forschungsgesellschaft

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