20 Jahre: Zahlen zur Entwicklung

Ein Erfolgsmodell im Aufwind

  •  Seit Bestehen der CDG waren 164 Christian Doppler Labors und 7 Josef Ressel Zentren aktiv.
  • Zwischen 1995, als das Christian Doppler Modell als Public Private Partnership neu konzipiert wurde, und 2015 ist die Zahl der Christian Doppler Labors von 14 auf 73 gestiegen; sowie zusätzlich 7 Josef Ressel Zentren. Im Jahr 2015 sind vier CD-Labors in Deutschland und Großbritannien aktiv.
  • Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate der CDG liegt bei 12%.

Unternehmen als Partner

  • Waren es anfangs 5 forschungsaktive Unternehmen, die sich an CD-Labors beteiligt haben, so sind es heute rund 150, die im Rahmen des Fördermodells der CDG intensiv Grundlagenforschung betreiben.
  • Zu den rund 150 Unternehmen zählen die forschungsaktivsten Unternehmen Österreichs, die in ihren jeweiligen Branchen Big Player am Weltmarkt, zum Teil Weltmarktführer sind. Beispiele sind u.a. voestalpine Stahl GmbH, Infineon Technologies Austria AG, Plansee SE, Sandoz GmbH, AVL List GmbH, Siemens AG Österreich, OMV AG, Primetals Technologies Ltd., RHI AG, KEBA AG, Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG, A1 Telekom Austria AG, Otto Bock Healthcare Products GmbH, Vogelbusch GmbH.
  • Es werden Industrieunternehmen und KMU aus dem In- und Ausland angesprochen: Rund 23% der Unternehmen sind KMU, und etwa 28% haben ihren Sitz im Ausland. Auch Start-ups können trotz ihrer manchmal durchaus angespannten Finanzlage eingebunden werden.

Das Budget

  • Den Christian Doppler Labors steht ein Budget zwischen 110.000 und 700.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Bei Josef Ressel Zentren liegt das Budget zwischen 80.000 und 400.000 Euro pro Jahr. Die Finanzierung erfolgt als Public Private Partnership durch öffentliche Fördergeber und Unternehmen.
  • Die Christian Doppler Labors und Josef Ressel Zentren wurden bis 2015 mit rund 300 Millionen Euro finanziert. Davon stammen rund 100 Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium, 50 Millionen Euro von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung und 150 Millionen Euro von den beteiligten Unternehmen.
  •  Durch die Arbeit der Christian Doppler Labors und Josef Ressel Zentren konnten zusätzliche Förderungen anderer Förderstellen (FWF, FFG, Jubiläumsfonds der Nationalbank u.a.) gewonnen werden, die ohne die Arbeit im Rahmen des Christian Doppler Modells nicht ausgeschüttet worden wären. Die Gesamtmittel wurden dadurch um 54 % erhöht, das sind weitere 160 Millionen Euro.

Mitwirkende Universitäten/Forschungseinrichtungen

Thematische Schwerpunkte

  • Die Themen der Christian Doppler Labors und Josef Ressel Zentren ergeben sich aus den Fragestellungen der Unternehmen.
  • Zu Beginn lag der Schwerpunkt vor allem auf dem Bereich metallische und nichtmetallische Werkstoffe. Dann kamen Maschinen- und Instrumentenbau, Mathematik, Informatik und Elektronik sowie Chemie dazu. In diesen Bereichen werden auch heute relevante Fragestellungen in CD-Labors und Josef Ressel Zentren bearbeitet. Seit 2005 sind die Bereiche Medizin und Life Sciences besonders stark gewachsen, 2015 liegt der neueste Forschungsschwerpunkt im wirtschafts-, sozial- und rechtswissenschaftlichen Bereich.

Der Forschungsnachwuchs steht im Mittelpunkt

  • In den Christian Doppler Labors und Josef Ressel Zentren waren bis 2015 rund 2.800 junge WissenschafterInnen aktiv.
  • Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft hat bis 2015 rund 1.230 Diplomarbeiten, 930 Dissertationen und 60 Habilitationen ermöglicht.
  •  Rund 600 Mal wurden den ForscherInnen wissenschaftliche Preise verliehen.
  •  Etwa ein Drittel der jungen WissenschafterInnen blieb nach dem Ende des Forschungsprojekts im Hochschulbereich, und rund 60 Mal erhielten WissenschafterInnen einen wissenschaftlichen Ruf.
  • Das Christian Doppler Modell eröffnet jungen Menschen auch Karrieren in Unternehmen: Etwa 510 ForscherInnen sind in die Industrie gewechselt.

Erfolge: Die Forschungsarbeiten sind im Interesse aller Beteiligten

  •  Die Forschungsergebnisse wurden bis 2015 in rund 5.900 wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht. Darüber hinausgehend gab es rund 10.000 Beiträge bei wissenschaftlichen Konferenzen.
  • Die Forschungsarbeiten führten außerdem zu rund 420 Patenten.
  •  Nach Angaben der Unternehmen führten die Ergebnisse aus den Forschungsarbeiten im Rahmen des Fördermodells der CDG in weiterer Folge zu teils signifikanten Umsatzsteigerungen.