Die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft in Josef Ressel Zentren

Das JR-Modell ermöglicht Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft, die sowohl für die beteiligten Partner als auch für die Gesellschaft sinnvoll, nützlich und fruchtbar sind. Die Kooperationen gestalten sich in der Regel in folgender Weise: Die Forschungsgruppe erarbeitet Wissen, welches beim Unternehmenspartner in die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren fließt. Während der gesamten Zusammenarbeit herrscht ein permanenter Wissens-, Erfahrungs- und Fragenaustausch zwischen den Partnern. Damit unterscheidet sich diese Art der Forschungskooperation grundlegend von einer Auftragsforschung.

 

JR-Zentren halten mit ihrer Verbindung in die Scientific Community die Unternehmen über neue wissenschaftliche Entwicklungen auf dem Laufenden. Damit erfüllen sie auch eine Art Radarfunktion für ihre Unternehmenspartner.

Attraktivität des JR-Modells aus Sicht der Unternehmenspartner

Für die Unternehmenspartner eines JR-Zentrums besteht die Attraktivität des Fördermodells insbesondere in folgenden Punkten:

 

  • Beschleunigung des Innovationsprozesses durch Aufbau von Wissen
  • Steigerung der Problemlösungskapazität
  • Schaffung von dauerhaften Wettbewerbsvorteilen
  • Strategische Allianzen mit Fachhochschulen

Attraktivität des Fördermodells aus Sicht der Fachhochschulen

Für die wissenschaftlichen Partner – Fachhochschulen als Betreiber der JR-Zentren – ist das JR-Modell aus folgenden Gründen besonders attraktiv:

 

  • Möglichkeit für exzellente wissenschaftliche Forschung
  • Kontinuierlicher Wissenszuwachs durch grundlegende Forschungsarbeit
  • Zusätzliche langfristige Unternehmensgelder in cash
  • Enger Kontakt und Kooperationen mit führenden Forschungsunternehmen
 

JR-Zentren schaffen gleichermaßen Nutzen für Wirtschaft und Wissenschaft. Ihr Engagement bringt zahlreiche Vorteile – für Unternehmenspartner, wissenschaftliche Partner und die österreichische Gesellschaft insgesamt.